Posts mit dem Label Markus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Markus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 19. Dezember 2018

Tag 19 vom BAJ - Adventskalender 2018

Hallo ihr Lieben
Das heutige Türchen ist für:


Letzebuergesch
Joo,ech weess, datt dës Bibelstell wierklech méi mat Ouschtere ze don huet wéi mat Chrëschtdag. 
Mee mir sin nach e puer Gedanken duerch ménge Geescht gangen, dei ech ganz interessant fannen.
Interessant fir dës Zäit, wou mir fir de Jesus hoffen.
Ech mengen datt ech an villen Adventsstraditioun den eigentleche Grond fir Chrëschtdag net méi erkenne kann, zum Beispill bei Chrëschmäert, bei a puer 
Adventskalenneren, Wënschlëschten déi mutéieren zu Bestell- Lëschten  an bei vill aner Sachen.
A menger Perceptioun si se ze vill , sou ze soen, vu Jesus ausgeraumt. Hien ass net do.
An dësem Passage vun der Bibel (Markus 16: 1-8) ass Jesus och net do. D'Fraen hunn him net fonnt.
Sin mir och heiansdo esou datt mir de Jesus net fannen, iergendwéi as hien fort? Vläicht och am Chrëschtdags Stress?
De Jesus ass net do, an d'Fraen am Gruef waren ganz erschreckt. En Engel am Grab huet gesot datt se net Angscht zu hunn brauche. Ggitt zu Galiläa, do fannt Dir hien.
AHA! Also, wann ech Jesus net méi fanne kann, dat heescht fir mech: Rotéiert alles erëm op den Ufank!
Ech kann och direkt un den Ufank vum Evangelium vu Mark liesen goen. Do huet Jesus ugefaang sech ze weisen, Jénger ze ruffen a Wonner ze weisen.
Ech denken et ass normal eng Zäit mat Jesus ze verbréngen an och normal  hien emol ze verléieren. (Leider 😞)
Wann an ob ech dann op "Galiläa" goen fir de Jesus ze treffen, ze entscheede ob ech hiem follegen ginn, bleift an menger freier Wiel. Well de Jesus dozou kee Mënsch géif bäidroen. An den Herr och net. (dat as op d'mannst menge Glawen)
Also, wann de Jesus am Chrëschtdag Stress verluere geht, wäert ech mir d'Zäit huelen fir de Jesus erëm ze treffen. Ech invitéieren hien zu mir, an a mäi Liewen  an eis Haus, an eist Liewen an an dës Welt!
A vläicht ass hien dann och fir Chrëschtdag erëm do . 😄
Ech wënschen Iech alleguren fir Chrëschtdag, fantastesch Leit an  dat gréisste Geschenk vun aller Zäit. JESUS


Deutsch 

 Jaaa ich weiß, diese Stelle hat nun wirklich eher was mit Ostern als mit Weihnachten zu tun. Aber dennoch sind mir ein paar Gedanken durch den Kopf gegangen, die ich durchaus interessant finde.
Interessant  für diese Zeit, in der wir auf Jesus hoffen.
Folgendes:
Mir geht es öfter so, dass ich in manch einer adventlichen Tradition,  den eigentlichen Grund für das Weihnachtsfest nicht mehr erkennen kann, z.B bei Weihnachtsmärkten, Wunschlisten die zu Bestelllisten mutieren, bei diversen Adventskalendern oder bei Adventsbasaren, Dekorationen u.v.m.
Sie sind nach meiner Wahrnehmung allzu oft, sozusagen entleert von Jesus. Er ist nicht dort.

In dieser Bibelstelle (Markus 16, 1-8) ist Jesus auch nicht dort. Die Frauen finden ihn nicht.
Geht es uns manchmal auch so, dass wir Jesus nicht finden, irgendwie ist er verschwunden? Vielleicht sogar ganz besonders im Weihnachtsstress? 

Jesus ist nicht da, und die Frauen am Grab fürchteten sich sehr. Ein Engel im Grab sagte ihnen, fürchtet euch nicht, geht nach Galiläa, dort werdet ihr ihn finden.

Aha! Wenn ich Jesus also mal nicht mehr finden kann, dann heißt das für mich: Setze alles zurück auf Anfang!
Ich kann auch gleich an den Anfang des Markusevangeliums blättern und dort weiter lesen. Dort in Galiläa hat Jesu angefangen sich zu zeigen, Jünger zu berufen und Wunder zu wirken.
Ich halte es für vollkommen normal, eine Zeit mit Jesus zu gehen und ihn dann auch mal zu verlieren. (Leider😞)
Ob und wann ich mich dann nach „Galiläa“ aufmache, um Jesus neu zu begegnen/kennen zu lernen, mich zu entscheiden ihm zu folgen, bleibt in meiner freien Entscheidung. Denn niemals würde Jesus Jemanden zwingen. Und Gott auch nicht. (So glaube ich zumindest)

Falls mir Jesus dann also mal im Weihnachtstrubel verloren geht, werde ich versuchen mir Zeit zu nehmen, um Jesus nochmal neu zu begegnen. Ihn einladen zu mir, in mein Leben in unser Haus, in unser Leben und in diese Welt!
Und vielleicht ist er an Weihnachten dann ja auch tatsächlich wieder da. 😄

Ich wünsche euch Allen, phantastische Begegnungen zu Weihnachten mit dem größten Geschenk aller Zeiten. 
JESUS 


English

Yeah, I know this Bible Verses really has more to do with Easter than with Christmas. But still some thoughts have gone through my mind, which I find quite interesting.
Interesting for this time in which we hope for Jesus.

I often feel that in many Advent traditions, I can no longer recognize the actual reason for Christmas. For example at Christmas markets, Wishlists which mutate to Orderlists, at various advent calendars or at Advent bazaars, decorations and much more.
In my perception, they are too often, emptied of Jesus. He is not there.

In this passage from the Bible (Mark 16: 1-8) Jesus is not there either. The women do not find him.
Are we also sometimes so, that we do not find Jesus, somehow he is gone? Maybe even in the Christmas trouble?

Jesus is not there and the women at the tomb were very frightened. An angel in the grave told them, do not be afraid, go to Galilee, there you will find him.

Aha! So if I can not find Jesus anymore, that means to me: put everything back to the beginning!
I can also immediately scroll to the beginning of the Gospel of Mark and read on. There in Galilee Jesus began to show himself, to call disciples and to do miracles.
I think it is perfectly normal to spend some time with Jesus and then lose him sometimes. (Unfortunately😞)
If and when I then go to "Galilee" to meet Jesus, to decide to follow Him, remains in my free choice. Because Jesus would never force anyone. And  God not either. (At least that's what I think)

So, if Jesus gets lost in the Christmas rush, I'll try to take the time to meet Jesus again. Invite him to me, into my life in our house, in our life and in this world!

And maybe he'll be back for Christmas as well. 😄

I wish you all, fantastic encounters for Christmas with the greatest gift of all! JESUS


Sonntag, 24. Juni 2018

Verrückt mit Jesus - Markus 3; 20-21

Hallo ihr Lieben 
For a funny Translation choose your language with the translating tool right up on the Webpage.


Ich freue mich sehr, euch heute diesen tollen Gastbeitrag von Simone Remmert  präsentieren zu dürfen. ❤️



Gedanken zum Text
(Simone Remmert CJ)

Hallo an alle, die ebenso „verrückt“ sind wie ich, infiziert vom BAJ.
Als ich den Text bei Markus meditierte, kam mir gleich ein Bild in den Sinn, das mich schon lang begleitet. Das Original ist gemalt von David Cobley und zeigt den Clownpriester Roly Bain, der sich selbst als Spaßvogel Gottes bezeichnete. Er verkündete das Wort Gottes, die Frohbotschaft durch Lachen und Frohmachen. Ich hatte dieses Bild zum 75. Geburtstag meiner Mutter als Predigtbild gewählt und es ist auch, wenige Monate nach diesem Geburtstag, das Titelbild ihres Sterbebildchens geworden.

Warum fasziniert mich dieses Bild?

Der Clown auf diesem Bild geht auf unsicherem Boden. Er ist dem Himmel nah. Er vertraut auf seine Fähigkeit, hat lange geübt, trainiert. In ihm selbst wächst Freude, wenn es gelingt, jedoch tut er es in erster Linie für andere. Er begibt sich auf ein schwankendes Seil, wenn es nur dem Leben dient. Und es gibt auch keinen doppelten Boden, kein künstliches Netz, das ihn gegebenenfalls auffängt – außer dem Vertrauen auf Gott.

Er geht nicht als vornehmer Mann über das Seil. Er macht sich selbst zum Narren, zum Clown, damit andere über ihn lachen. Er muss sehr ausgeglichen sein, mit sich im Frieden. Eine gewisse Leichtigkeit haftet ihm an trotz der schwierigen Aufgabe auf dem Seil zu gehen.

Das ist Gesicht gesammelt, es lächelt verhalten. Die Augen sind wie nach innen gerichtet. Es ist eine ernsthafte Sache, auf dem Seil zu gehen. Leichtfertigkeit oder gar Oberflächlichkeit sind fehl am Platz. Ich glaube, so ist Christus durch die Welt gegangen – wach nach außen aber den Sinn immer auf Gott gerichtet.

Der linke Schuh des Clowns trägt ein Herz. Die linke Seite des Menschen ist die Herzseite. Der Clown geht beherzt durchs Leben. Das Herz gibt die Richtung an und es schlägt für andere.

Der Clown hat das Kreuz im Rücken. Unser aller Leben, ist nicht frei von Leid, Erschütterung, Krankheit, Unfreiheit, Angst – eben von Kreuzerfahrungen. Sie gehören in unser Leben, besonders als Christen. Aber das Kreuz ist ja nicht das Letzte – es führt uns in die Auferstehung.

Der Clown mit seinen ausgebreiteten Armen sieht aus, als wäre er vom Kreuz gestiegen. Er hat sich gelöst vom Kreuz, um Auferstehung zu leben und zu verkünden und weiterzuschenken.  Der Clown geht aufs Licht zu. Er wird angestrahlt, ja angezogen vom Licht. Er geht im Vertrauen, als ob einer ihn erwartet. Er geht in der Gewissheit, dass Gott auf ihn wartet – und ist doch ganz im Hier und Jetzt.

Die Hände des Clowns sind verwundet. Der Dienst der Verkündigung der Liebe Gottes schließt Verwundungen nicht aus. Die hat Christus deutlich erfahren und auch nicht verheimlicht, dass die, die ihm folgen werden verschont bleiben von Verletzungen an Leib und Seele.
Christus hat sich ans Kreuz nageln lassen, festnageln lassen auf uns. Er ist untrennbar mit uns verbunden. Aber Er hat das Kreuz hinter sich gelassen. ER ist frei. Damit hat Er uns die Tür zum Leben aufgestoßen, damit lädt er uns ein, Ihm zu folgen.

Jesus ist verrückt – so wie dieser Clown. Seine Verwandten und sicher noch viel mehr Menschen sagen, er ist von Sinnen. Sie wollen ihn aufhalten, von diesem verrückten Weg abhalten.
Aber Jesus  macht sich für die Menschen zum Narren, er wird schließlich verspottet und verhöhnt, weil er seinen Auftrag zur Erlösung der Menschen erfüllt hat, weil er liebt. Und weil das so anders ist als das Gewohnte.
Und mit Christus verrückt sein heißt FREI sein. Wenn ich mich ganz auf ihn verlasse, gehe ich Wege, die anders sind. Probiere ich aus. Experimentiere ich – und werde damit auch immer mehr eins mit ihm. Wagt euch aufs Seil. Seid verrückt. Es macht glücklich.

Simone Remmert CJ


Weitere Posts zu Markus










Dienstag, 5. Dezember 2017

5. Tag vom BAJ - Adventskalender 2017

Hallo ihr Lieben

Das heutige Türchen kommt aus:

Brasilien

Rosana Mendonça








Portuguese.
Acho que o zelo para com as coisas de Deus é fundamental, mas tenho visto gente (inclusive padres e pastores) mais preocupada com as coisas do Senhor do que com o Senhor das coisas e com seus amados. Ainda outro dia meditamos que o Senhor de todas as coisas sequer tinha onde morar... O que será que Ele queria nos ensinar com isso? O desapego das coisas materiais, a necessidade de conversão e de mudança urgente em nossas atitudes consumistas diante das ofertas do mundo, o ser em detrimento do ter, o mergulho definitivo na humildade, na disponibilidade para o serviço. O desprendimento do orgulho e da soberba. "O Cristo pessoa vem ao nosso encontro na pessoa do irmão pobre. Qualquer um que esteja ao nosso lado de coração partido, vale muito mais que a vela, a toalha do altar ou de qualquer coisa material que possamos oferecer ao templo de Cristo. O melhor sacrifício que podemos oferecer a Deus é cuidar de todos os irmãos que precisam de nós". (Pe Roger Araújo, cf Mt 25, 35-45)

English
My personal reflection is this: I think that zeal for the things of God is fundamental, but I have seen people (including priests and pastors) more concerned with the things of the Lord than with the Lord of things and with their loved ones.
Yet another day we meditated that the Lord of all things had no place to dwell in ... What did He want to teach us about it? The detachment of material things, the need for conversion and urgent change in our consumerist attitudes before the offerings of the world, Being at the expense of having, the definitive dive in humility, in the availability for service. The detachment of pride and pride. "The Christ person comes to meet us in the person of the poor brother. Anyone who is at our side of the broken heart is worth much more than the candle, the altar towel or any material fate we may offer to the temple of Christ. The best sacrifice we can offer God is to take care of all the brothers who need us. " (Father Roger Araújo, cf Matthew 25: 35-45) 

Deutsch 
Meine Gedanken dazu sind: Eifer für die Dinge Gottes ist sehr wichtig. Aber ich habe Menschen gesehen,(einschließlich Priester und Pastoren) die mehr mit den Dingen des Herrn als mit dem Herrn der Dinge und ihren Lieben beschäftigt waren.
An einem anderen Tag haben wir darüber nachgedacht, dass Gott gar keinen Platz hat, um in den Dingen zu wohnen.
Was will Gott uns also lehren?
Die Ablösung von den materiellen Dingen. Die Notwendigkeit der Umkehr und der dringend notwendigen Veränderung unseres Konsumverhaltens.  Zugunsten unseres Seins.
Ein endgültiges Abtauchen in die Demut, um dann Gott zur Verfügung zu stehen. Die Abkehr von Stolz.
 "Christus kommt in der Person des armen Bruders zu uns. Jeder, der an unserer Seite des zerbrochenen Herzens ist, ist viel mehr wert, als die Kerze, das Altartuch oder irgendetwas Materielles,  das wir dem Tempel Christi anbieten können.
Das beste Opfer, das wir Gott anbieten können, ist, sich um alle Brüder zu kümmern, die uns brauchen. "(Pater Roger Araújo, vgl. Matthäus 25: 35-45)



Vielen 🎔herzlichen Dank!!!



Samstag, 3. Juni 2017

BAJ zu Markus 5

Die blutflüssige Frau

Markus 5

Gedanken zum Text

Vers 30:  Jesu merkte, dass eine Kraft von ihm ausgegangen war. ...
Das bedeutet, er war nicht selbst der Handelnde, sondern durch ihn wurde gehandelt. Er ist ein Werkzeug Gottes. Er spürt die Kraft und weiß sofort bescheid. 
Dieser Vers hat mich am stärksten beeindruckt. Nich Jesu selbst heilt, sondern durch ihn wird geheilt. Er konnte die Kraft spüren die von ihm ausging.

Im folgenden Bild liegt der Fokus auf der Frau.
Die Frau empfinde ich auch als sehr mutig. Soweit ich weiß, galt/gilt eine Frau die Blutungen hat, als unrein. In den Tempel darf sie dann schon mal nicht. Vielleicht sollte sie damals auch lieber gar nicht aus dem Haus. 12 Jahre zuhause ohne viel Kontakt nach außen, ist ja nicht gerade so eine einfache Sache. Ich finde es mutig, dass sie sich in die Menschenmenge wagt, sich bis zu Jesus durchringt.
Der Aspekt, dass Gott durch Jesu wirkt, ist hier ebenfalls zu erkennen. Und seht ihr den aufrechten Gang nach der Heilung?
Ich find' es einfach großartig.


In meinem Bild habe ich den Fokus auf das Wirken Gottes durch Jesu gelegt. Jesu ist sozusagen angefüllt und Gottes Gefäß. Gott wirkt durch ihn. Ich glaube, das trifft heute auf jeden Menschen zu, der sein Leben an Gott ausrichtet. "Gefüllt", oder besser gesagt "erfüllt" werden wir von Gott. Und dann gibt es noch einen Aspekt, der mir immer wichtig ist: Nur wer in Fülle ist oder eben "erfüllt" ist, kann Gottes Werkzeug sein. Ich glaube, es ist sehr wichtig, dass Mann/Frau nicht versucht selbst zu wirken, wenn die Kräfte nicht da sind. Sondern es von ganz alleine passieren lässt, ohne viel zu tun. Ich erlebe so oft kleine Begebenheiten, in denen Gott für mich seine Kraft strömen lässt. Und meistens, eigentlich sogar IMMER geschehen diese Situationen irgendwie einfach so. Ohne ein besonderes Zutun von irgend Jemand. Sie passieren einfach.

Hier kommt das Bild mit der großen Zusage "MEINE TOCHTER"



Also dann, ich wünsche ich euch allen viel freien Raum, um euch so richtig überquellend anfüllen zu lassen. Planscht herum in der Fülle! Ich glaube, das tut der Welt gut, denn dann strömt ihr aus allen Poren ;) einfach so.