Sonntag, 24. Juni 2018

Verrückt mit Jesus - Markus 3; 20-21

Hallo ihr Lieben 

Ich freue mich sehr, euch heute diesen tollen Gastbeitrag von Simone Remmert  präsentieren zu dürfen. ❤️



Gedanken zum Text
(Simone Remmert CJ)

Hallo an alle, die ebenso „verrückt“ sind wie ich, infiziert vom BAJ.
Als ich den Text bei Markus meditierte, kam mir gleich ein Bild in den Sinn, das mich schon lang begleitet. Das Original ist gemalt von David Cobley und zeigt den Clownpriester Roly Bain, der sich selbst als Spaßvogel Gottes bezeichnete. Er verkündete das Wort Gottes, die Frohbotschaft durch Lachen und Frohmachen. Ich hatte dieses Bild zum 75. Geburtstag meiner Mutter als Predigtbild gewählt und es ist auch, wenige Monate nach diesem Geburtstag, das Titelbild ihres Sterbebildchens geworden.

Warum fasziniert mich dieses Bild?

Der Clown auf diesem Bild geht auf unsicherem Boden. Er ist dem Himmel nah. Er vertraut auf seine Fähigkeit, hat lange geübt, trainiert. In ihm selbst wächst Freude, wenn es gelingt, jedoch tut er es in erster Linie für andere. Er begibt sich auf ein schwankendes Seil, wenn es nur dem Leben dient. Und es gibt auch keinen doppelten Boden, kein künstliches Netz, das ihn gegebenenfalls auffängt – außer dem Vertrauen auf Gott.

Er geht nicht als vornehmer Mann über das Seil. Er macht sich selbst zum Narren, zum Clown, damit andere über ihn lachen. Er muss sehr ausgeglichen sein, mit sich im Frieden. Eine gewisse Leichtigkeit haftet ihm an trotz der schwierigen Aufgabe auf dem Seil zu gehen.

Das ist Gesicht gesammelt, es lächelt verhalten. Die Augen sind wie nach innen gerichtet. Es ist eine ernsthafte Sache, auf dem Seil zu gehen. Leichtfertigkeit oder gar Oberflächlichkeit sind fehl am Platz. Ich glaube, so ist Christus durch die Welt gegangen – wach nach außen aber den Sinn immer auf Gott gerichtet.

Der linke Schuh des Clowns trägt ein Herz. Die linke Seite des Menschen ist die Herzseite. Der Clown geht beherzt durchs Leben. Das Herz gibt die Richtung an und es schlägt für andere.

Der Clown hat das Kreuz im Rücken. Unser aller Leben, ist nicht frei von Leid, Erschütterung, Krankheit, Unfreiheit, Angst – eben von Kreuzerfahrungen. Sie gehören in unser Leben, besonders als Christen. Aber das Kreuz ist ja nicht das Letzte – es führt uns in die Auferstehung.

Der Clown mit seinen ausgebreiteten Armen sieht aus, als wäre er vom Kreuz gestiegen. Er hat sich gelöst vom Kreuz, um Auferstehung zu leben und zu verkünden und weiterzuschenken.  Der Clown geht aufs Licht zu. Er wird angestrahlt, ja angezogen vom Licht. Er geht im Vertrauen, als ob einer ihn erwartet. Er geht in der Gewissheit, dass Gott auf ihn wartet – und ist doch ganz im Hier und Jetzt.

Die Hände des Clowns sind verwundet. Der Dienst der Verkündigung der Liebe Gottes schließt Verwundungen nicht aus. Die hat Christus deutlich erfahren und auch nicht verheimlicht, dass die, die ihm folgen werden verschont bleiben von Verletzungen an Leib und Seele.
Christus hat sich ans Kreuz nageln lassen, festnageln lassen auf uns. Er ist untrennbar mit uns verbunden. Aber Er hat das Kreuz hinter sich gelassen. ER ist frei. Damit hat Er uns die Tür zum Leben aufgestoßen, damit lädt er uns ein, Ihm zu folgen.

Jesus ist verrückt – so wie dieser Clown. Seine Verwandten und sicher noch viel mehr Menschen sagen, er ist von Sinnen. Sie wollen ihn aufhalten, von diesem verrückten Weg abhalten.
Aber Jesus  macht sich für die Menschen zum Narren, er wird schließlich verspottet und verhöhnt, weil er seinen Auftrag zur Erlösung der Menschen erfüllt hat, weil er liebt. Und weil das so anders ist als das Gewohnte.
Und mit Christus verrückt sein heißt FREI sein. Wenn ich mich ganz auf ihn verlasse, gehe ich Wege, die anders sind. Probiere ich aus. Experimentiere ich – und werde damit auch immer mehr eins mit ihm. Wagt euch aufs Seil. Seid verrückt. Es macht glücklich.

Simone Remmert CJ


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Samstag, 2. Juni 2018

BIBEL - kommt und seht... mal anders





Workshop zu 1 Petrus 1,18-25


Hallo ihr Lieben.

Am Mittwoch gab es einen Workshop in Schweich. Im Rahmen des ökumenischen Bibelprojektes:

Es war wieder mal sehr interessant,  inspirierend und erfüllend. Wir hatten spannende Gespräche und haben viel gelacht. J


Hier die Bilder aus dem Workshop.
Blut und Lamm ist ineinander verwoben und es ergibt sich das Wort MUT. :)
Auferstehung und Gottes Herrlichkeit. (Ei-Schmetterling)
Aus dem ewigen Wort entsteht neues Leben. 



Der unvergängliche Same

Das ewige Wort und die Vergänglichkeit. Die Blumen entspringen aus dem Samen des Logos.
Und die Noten zeigen das Brahms Requiem -Denn alles Fleisch es ist wie Gras-



Das kostbare Blut hat unsere Herzen befreit. Die Glühbirne ist Licht und zeigt die Wahrheit.   


Gedanken zum Text

Dieses mal konnte ich mich in der Vorbereitung gar nicht für eine Bibelstelle entscheiden und habe meine Verantwortung an das Tagesevangelium abgegeben ;). Ein spannender Text.
Ich habe einfach gebetet, das er für die Gruppe passt und … ich  denke, es hat gepasst  ;)
Der Text hat wirklich einiges zu bieten.
Zum Beispiel die Themen:
Ø Gottes Wort ist ewig und befreit.  
Ø Der Preis, der für unsere Erlösung gezahlt wurde.
Ø Eine Erinnerung, dass wir nicht vergessen sollen, welche Gnade wir von Gott erhalten. Gerade in sehr schwierigen Situationen, wie z.B Anfeindung etc.
Ø Gottes Wort ist der Same, der Leben schafft. Ein wunderschönes Bild, wie ich finde.
Und noch viel mehr Themen.
Aber ein Wort hat mich gefesselt. Und zwar das Wort bestimmt. Je nach Übersetzung anders.
Vers 20 Ihn hatte Gott schon zu diesem Opfer bestimmt, bevor er die Welt schuf.  
(Übersetzung Gute Nachricht)

War der Kreuzestod vorbestimmt?
Kam Jesus auf diese Erde, um am Kreuz zu sterben?

Ich finde, diese Fragen sehr spannend. Vor allem, weil die Antwort für mich Auswirkung auf meinen Glauben hat.

Wollte Gott also, dass Er/Jesus so grausam leiden musste, um uns zu erlösen?

Naja,  ich glaube an einen liebenden Gott, einen sanften Gott.
Daher habe ich Probleme, den Kreuzestod als Gottes Ziel hinzunehmen.
Oder habe ich einen „Kuschelglauben“ mit zu viel Weichspüler drin?

Ich finde, die Menschen und nicht Gott hat geurteilt. 
Verurteilt und Jesus schlussendlich auf das Übelste hingerichtet haben wir Menschen.
Gott hat aus der Situation das Bestmögliche gemacht. Oder?

Ich glaube, Gott ist Mensch geworden, um uns nah zu sein und uns seine Botschaft nahe zu bringen. Jesu sollte uns das Wort Gottes verständlich machen und sich uns als Gott offenbaren.

Das bringt mich aber zur nächsten Frage. Hätte Gott eingreifen können?
Ich glaube, ja. Denn Gott ist allmächtig.
Und jetzt wird es richtig schwierig!
Wenn er eingegriffen hätte, so wäre es auf jeden Fall ein handelnder Gott. Oder?

Warum lässt er dann so Grausames geschehen, Kreuzestod, Völkervernichtungen,  Umweltkatastrophen…. Die Liste lässt sich auch beinahe unendlich weiter führen.

ABER, er hat  nicht eingegriffen.
Die einzige Möglichkeit für mich, das mit meinem liebenden Gott zu vereinbaren ist, dass er uns die Verantwortung gegeben hat.

Wir sind Schöpfungen Gottes und haben die Freiheit bekommen zu handeln.
Mit dieser geschenkten Freiheit geht dann auch eine Verantwortung einher. Eine Verantwortung, die wir freiwillig annehmen können. 
Diese Verantwortung nehmen wir an, in dem Moment, in dem wir uns entscheiden, Gottes Wort folgen zu wollen.

Und falls ich diesem Wort / Weg nicht folge, hat es Folgen.

Aber ist diese Folge, eine Strafe die durch einen handelnden Gott ausgeführt wird?
Also (überspitzt formuliert)… Schlechter Mensch und schwupp als Strafe hast du dann Krebs?
Oder der Ausspruch, „Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort?“ Haut mir sozusagen eins mit der Tischkante über den Schädel?

Das ist meines Erachtens Unsinn.

Nichts desto trotz glaube ich, dass es Folgen hat, wenn ich von Gottes Wort abweiche.
Aber eben nicht die aktiv geschwungene Keule an den Kopf, sondern ein von mir zu verantwortender Verlust an Lebendigkeit.  Denn Er ist der Weg und das Leben. Wenn ich den Weg verlasse, verliere ich Leben, kann aber jeder Zeit umkehren und seinem Weg zum Leben folgen.


Und wisst ihr was? Ich finde Gottes Geduld mit uns echt grandios!
Wir haben es doch einfach immer noch nicht drauf. Nach so vielen Tausenden Jahren immer noch nicht gelernt.

Ich glaube nämlich, Gottes Plan ist es, uns schon auf dieser Erde ins neue Paradies zu führen. Alle Menschen dieser Erde sind dazu eingeladen. Denn Gott ist in uns Allen. In allen Menschen. Wir sind seine Schöpfung.

Dummer Weise verlassen wir alle immer noch so oft seinen Weg. Und manche auch schmerzlich weit. Und Manche finden den Weg nicht mehr zurück oder wollen nicht umkehren zum Leben. Und manche Schöpfungen, wie ich z.B. sind einfach an einigen Stellen zu bequem. 😞

Da ich zutiefst von der Freiheit - gefolgt von der Verantwortung - überzeugt bin, finde ich nicht, dass ich einen Kuschelglauben mit zu viel Weichspüler drin habe. Denn dieser Verantwortung gerecht zu werden, erachte ich als harte Arbeit.

Gut dass ich zur Erholung immer wieder zu meinem lieben Gott kuscheln gehen kann ;)

Hier auch für euch ein bisschen Kuschelzeit mit meinem Lieblingsvers aus der Bibel in SMS Format „Und Gott chillte“ (S.154) Psalm 91, 1-16

Du Sonnenschirm, Du Schutzmauer, Du Warner und du Medizin, …..

Und jetzt kommts !J

…Du Flügelflausch, Du Steinstolperverhinderungsengelschicker.
Durch dich lebe ich.



Liebe Grüße 

Mittwoch, 23. Mai 2018

Datenschutz Verordnung


Ein herzliches Hallo,

Du musst nichts tun, dies ist nur eine Info. 

am 25. Mai tritt in der EU eine neue Datenschutzverordnung in Kraft, die deine persönlichen Daten besser schützen soll. 

Ich möchte dich mit diesem kurzen Post nur informieren, damit alles transparent ist. 

Wenn du diesen Post erhältst, weißt du, das du im Feedburner eingetragen bist. Damit  bekommst du jeden neuen Post als E-Mail zugesandt. Praktisch nicht wahr? Das hast du irgendwann mal durch eintragen deiner E-Mail und der Bestätigung der gefolgten Bestätigungsmail getan.

Sicherheitshalber gibt es im Blog nun keine Kommentarfunktion mehr. Du kannst mich aber jederzeit erreichen unter dieser Mail: 
dergruenewicht@gmail.com

Falls du dem Blog nicht mehr folgen möchtest,  kannst du dich ganz leicht am Ende dieser erhaltenen Mail austagen. Ich hoffe ja, das ist nicht der Fall. 😍

Natürlich freue ich mich, weiterhin über viele interessierte Leser zum Thema Bibel. 

Hoffentlich dann bis demnächst. Der nächste Post ist schon in Arbeit ;) LG




Montag, 30. April 2018

Königin von Saba- 1. Könige,10

Hallo ihr Lieben.

Die Liebe Sarah Lindenhols hat dieses Jahr wieder ihr Challenge #31daysofbiblicalwomen auf ihrem Blog laufen. Hier geht es zu ihrer Seite.
Ich habe mich für diese Challenge mit der Königin von Saba beschäftigt.


In der Bibel ist die Königin an folgenden Stellen erwähnt.
  
2 Chr 9
Mt 12,42
Lk 11,31
In diesem Zusammenhang auch das Hohelied Salomos zu lesen finde ich ganz passend.




Gedanken zum Text

 Die Königin aus dem Süden....eine sagenumwobene Frau. Nachdem ich mich konfessions übergreifend  über diese beeindruckende Person informiert habe, komme ich zu dem Eindruck, das Sie in vielen Texten und Kommentaren immer gerne als die schöne, sinnliche, sexuelle und in Versuchung führende Frau dargestellt wird. 

Mir eröffnet sich beim lesen der Bibelstelle allerdings ein ganz anderes Bild.

Ich sehe eine Frau, die aus sehr sehr sehr weiter Ferne aus einer vollkommen anderen Kultur mit einem vollkommen anderen Glauben nach Jerusalem an den Hof eines Königs kommt von dem sie schon viel gehört hat.
Ich sehe eine sehr würdevolle und sehr intelligente Frau,  die sich mit absolut offenen Herzen, in aller Wahrheit auf eine Begegnung mit einer vollkommen anderen Kultur einlässt. Sich mit offenem Herzen einen anderen Glauben anschaut. Sie verlässt sich nicht auf das gehörte, sondern sucht ganz persönlich den Kontakt um sich ein Bild  zu machen. Und sie sagt auch, das das Bild was sie vom hören sagen kennt, nicht annähernd dem entspricht, was sie dort in Wahrheit erlebt.
Sie vertraut Salomo und seinem Glauben nicht blindlings. Denn gleich zu Beginn der Begegnung liest man von ihrer Prüfung Salomos. Respekt! Wer traut sich schon den weisen König Salomo auf die Probe zu stellen?

Das Bild das sich mir eröffnet zeigt eine sehr wertschätzende und vertrauensvolle Atmosphäre in der sich 2 Menschen mit völlig unterschiedlichem Glauben auf einer vorurteilsfreien, ehrlichen und offenen Herzens-ebene ohne Angst begegnen. 

Auch davor kann ich mich nur verneigen.  Ich finde, wir können uns alle im Umgang mit anderen Kulturen und Glaubensrichtungen da ein Beispiel an der Königin aus dem Süden nehmen.

Das diese Begegnung nicht nur einseitig bereichernd war zeigt sich für mich im Austausch der großzügig beschriebenen Gaben, die die Königin Salomo mitbringt und darin, dass Salomo ihr jede Bitte erfüllt und sie ebenfalls reich beschenkt.

Wer schon mal eine sehr ehrliche Begegnung auf der Herzensebene mit einem anderen vielleicht sogar fremden Menschen gehabt hat, kann sicher bestätigen, das das was da passiert göttlich ist. Liebe pur! Und hier meine ich nicht die körperliche Liebe.
Ich könnte gut nachvollziehen das König Salomo aus dieser Begegnung heraus, das Hohelied schrieb. Eine wunderbare Dichtung und ich empfehle euch unbedingt es mal zu lesen.
Natürlich gibt es noch viele Aspekte die man zum Thema Königin von Saba betrachten könnte.  Für mich hat sich dieser Aspekt (Begegnung verschiedener Kulturen), wohl auch aus meiner momentanen Lebenssituation heraus,  als so prominent herausgestellt, dass ich die anderen Aspekte für diesen Beitrag einfach außer Acht gelassen habe.
Ich bin dankbar liebe Sarah, dass du mir diese biblische Frau zugewiesen hast.  Es war auch für mich eine sehr bereichernde Begegnung ;)

Zum Bild
Gemalt habe ich König Salomo und Königin von Saba die sich im Palast begegnen. Sie begegnen sich auf einer Ebene niemand erhöht sich über dem anderen. Beide gehen freundlich und mit offenem Herzen aufeinandeer zu. Eigentlich sollte die Königin noch viel stärker nach einer sehr fremden Kultur aussehen, das ist mir aber irgendwie nicht so gut gelungen 😉 Sind halt alles Menschen. 
Links steht die Bundeslade als Symbol dafür, das sich hier auch fremde Religionen bzw. Glaubensrichtungen treffen. 
In anderen Texten wird berichtet, das der Palast einen gläsernen Boden hat.  (hier soll die Spiegelung der Bundeslade das verdeutlichen) in manchen Texten ist er von Dämonen geschaffen, um den Frauen unter das Kleid zu schauen. Sie wollen sehen ob ihre Beine behaart sind. Und sie wollen dadurch Salomon beschützen. 


Diesen Spiegelglatten Boden hält die Königin erst mal für eine Wasseroberfläche und hebt ihr Beinkleid um hindurch zu gehen. 

Nunja, in manchen Kulturen gilt es halt als sehr unsittlich die Fesseln zu zeigen und schwupp wird sie als Verführerin dargestellt. 


                              Liebe Grüße

Für diejenigen, die selbst noch ein wenig mehr zu dem Thema lesen möchten, hier noch ein paar Infos:        


Sie hat keinen, und doch so viele Namen

Bis vor kurzem war die Königin von Saba für mich noch eine eher unscheinbare Person im Alten Testament mit Nebenrolle. Nun weiß ich: Nicht nur das alte Testament kennt die Königin von Saba sondern auch der Koran, äthiopischen Volksepen, die äthiopische Kaiserdynastie begründete sich auf der Nachfolge des Sohnes von König Salomo und der Königin von Saba.  Flavius Josephus (ein jüdischer Geschichtsschreiber ~94 n Chr). ist Sie ebenfalls bekannt und er erwähnt sie m.e. nicht so freundlich in „Jüdische Altertümer“
Einige ihrer Namen seien hier genannt:
Königin von Saba, Königin des Südens , Queen of Sheba, die schöne Fremde aus dem Süden, Die Königin aus Ägypten und Äthiopien, Bilqis, Balkis, Aziz, Lilith, Nikaule und Makeda (kein Anspruch auf Vollständigkeit)

Hier ein paar Leseempfehlungen für euch. 






Freitag, 9. März 2018

Liste des gesamten "BAJ Adventkalenders all over the world" 2017

Hallo ihr Lieben
For a funny Translation choose your language with the translating tool right up on the Webpage.

Es sind noch 24 Tage bis Ostern. Eine bessere Gelegenheit findet sich nicht mehr👀 um euch die Liste des #Bajadventskalenderallovertheworld 2017 auf einen Blick  online zu stellen und gleichzeitig auf die langsam beginnenden Vorbereitungen zum nächsten Kalender Aufmerksam zu machen.   

Auch dieses Jahr soll es wieder einen #Bajadventskalenderallovertheworld 2018 geben. 

Falls ihr also mitmachen möchtet, gibt es dazu weitere Infos HIER sobald sie online sind.

Und hier könnt ihr alle Beiträge des Adventskalenders von 2017 mit einem Klick nochmal anschauen.

1. Stephanie Wright Gammon- United States
2. Junni Tan -Malaysia
3. Christina Hansson- Sweden
4. Angela NG - Singapoor
5. Rosana Mendonca - Brasilien
6. Rut Faur - Romania
7. Rebecca Marie Edwards - Scottland
8. Marianne Frey - Switzerland
9. Paula Guerra - Guatemala
      Advents Sonntag 2 Sylvia Theis
10. Sanna Timonen - Finnland
11. Deb Borett - England
12. Ilse Kreijer - Netherlands
13. Beth Wong - New Zeeland
14. Sara Hermans Lindenhols - Belgium
15. Suja Pichamuntu - India
16. Maya Halte Hunziger - Switzerland
17. Maretha Scheepers Price - South Africa
18. Sherri Chan - China
19. Kimi Orton - Canada
20. Ma Rina - Greece
21. Sussy Rodriguez - Guatemala
22. Christine Basquial Aquino - Philippines
23. Hasmik Grigoryan - Armenia
24. Ellen Roehlen - Germany


Freitag, 23. Februar 2018

Die Wiedmann Bibel



Ich bin bei meiner momentanen Bibelrecherche über diese Bibel gestolpert. Es handelt sich um die 


Sie wurde von Willy Wiedmann über einen Zeitraum von 16 Jahren gestaltet - sozusagen ein Lebenswerk. Und was für eins! 

Es ist eine Bibel in Bildern. Genau genommen in 3.333 Bildern. Alle zusammenhängend und ineinander übergehend als Leporello gestaltet. Ausgefaltet ist sie 1,17 km lang.

Sie wurde in Stuttgart zum ev. Kirchentag 2015 zum ersten mal vorgestellt und  
in den nächsten Tagen wird diese Bibel als Buchexemplar auf den Markt kommen. Eine sehr gelungene, hochwertige, limitierte und leider auch sehr teuere Bibel (600-800€).

Daher haben die Entwickler eine hervorragende App kreiert, die ich euch wärmstens empfehlen möchte. Und die sich auch beinahe jeder leisten kann.
Sie kostet 5,49€ 
So als Bibel-Fan behaupte ich mal:
"sehr gut investiertes Geld" 😉

Diese App ist hervorragend gestaltet. Die Bilder sind unter anderem als Film aneinander gereiht und musikalisch unterlegt. 

Mich hat diese Bibel sehr berührt. 

Natürlich muss ich in diesem Zusammenhang auch an unsere Gemeinschaftsbibel denken. Sie reist ja nun auch schon einige Jahre 
durch die Gegend und wird immer wertvoller. Wer sich bei diesem Projekt noch einbringen möchte, ist dazu herzlich eingeladen. Meldet euch einfach bei mir. 


Diverse Videos zur Wiedmannbibel



Hier zum Weltrekord längste Bibel der Welt. (13 Min.)

Eine Impression der Light Art Show im Grossmünster zu Zürich .(56 Sek.)

Und hier ein kurzer Einblick zur Ausstellung der Bibel in Stuttgart zum 500 Reformationstag. (4 min.)

EiRückblick 2017 zur Wiedmann Bibel


Und noch eine Vorankündigung, im Mai wird es um die Frauen in der Bibel gehen. Sarah Lindenhols startet auch dieses Jahr wieder die tolle Challange 

#31daysofbiblicalwomen 2018

auf ihrem Blog, und ich darf dabei sein! Demnächst genauere Infos dazu. 


Ich wünsche euch schöne Erlebnisse mit dem tollen Wiedmann Bibel Leporello.
Bis denn dann und liebe Grüße sendet euch






Montag, 29. Januar 2018

Sprüche 13,12 -- Du heilst Herzen

Dieser Beitrag ist entstanden für die Blogreihe



Eine Blogreihe die in der Fb Gruppe schreibende Christinnen zum Jahreswechsel gestartet ist. 

Heute ist das Thema Bible Art Journaling dran und natüüürlich mach ich da gerne mit. 
Wir nehmen uns bewusst eine Aktivität vor, in der wir ganz bewusst im Hier und Jetzt Zeit mit Gott verbringen. Unten sind alle erschienenen Blogbeiträge aufgelistet. 

Ja und heute ist das Bible Art Journaling dran! 
Nicole (NiCi) hat ebenfalls einen Beitrag dazu auf ihrem Blog Milch und Honig gemacht.  Wenn ihr den Bloghop macht, kommt ihr wahrscheinlich gerade von ihrer Seite

Normalerweise gehe ich beim Bible Art Journalen etwas anders vor als ich es heute für diesen Beitrag getan habe. 

Üblicherweise suche ich mir zuerst einen Bibeltext aus und sehe dann was mir daran wichtig wird. Diese Gedanken Bilder oder ähnliches versuche ich dann in meiner Bibel zu gestalten.
(Es gibt extra Journaling Bibeln mit festerem Papier und breitem Schreibrand. So bleibt eure Hausbibel weiterhin lesbar ;) )

Bei diesem Vorgehen erklärt sich das Wort Bible Art schon von alleine.
Heute möchte ich euch den Aspekt des Journalen näher erläutern.
Das Journaling ist hier eine Art Tagebuch in der Bibel führen. Also eine Begebenheit in deinem Leben in deiner Bibel festzuhalten, zu dokumentieren.
Das ganze wird dann in den Zusammenhang zu einer Bibelstelle gesetzt.
Und du hältst dann dort dein Erlebnis fest. 

Also in Kurzfassung:
Ereignis- Bibelstelle suchen- gestalten. ;)

Wenn ich mir die Zeit zum journalen nehme, versinke ich meist ganz. 
Wohin?   Hmmm.... vielleicht in Gottes Arme..? ....vielleicht an einen Punkt in meinem Leben der für mich im Zusammenhang mit der Bibelstelle steht..., vielleicht in Farben und Formen. Auf jedenfall ist es für mich immer eine nährende Zeit mit Gott. Heute war ich während dem Spiel mit den Farben z.B. ganz von Dankbarkeit erfüllt. 


Mein Journaling


Ok, ich erzähl euch von dem Ereignis, das ich mir unbedingt in meiner Bibel dokumentieren wollte. Ich habe diese Woche ein kleines Wunder erlebt. Ja, ich würde es mal so nennen.

Ein sehr, sehr alter und wirklich grässlicher Schmerz in meinem Herzen ist von heute auf morgen einfach geheilt. Verschwunden! Über Nacht!

Das soll mal einer verstehen. Ich kann es nicht. Aber ganz definitiv kann ich es spüren -  beziehungsweise eben nicht mehr spüren!
Für euch hört sich das jetzt vielleicht wie eine Kleinigkeit an, aber für mich ist es wirklich eine sehr bewegende und großartige Angelegenheit. Ich versuche schließlich schon seit über 20 Jahren diesen inneren Schmerz loszuwerden, mit ihm umzugehen, mit ihm zu leben und und und…. Ach, was hab' ich alles versucht!

Und was soll ich euch sagen; Ich konnte den Schmerz gar nicht selbst weg machen. Die Heilung kam einfach so. 
Es ist eine wirklich sehr kleine und unscheinbare Begegnung in mein Leben gekommen. Kurz danach war der Schmerz weg! 

Ist das zu fassen? 

Also ich kann das nicht fassen. Diese Begegnung ist jetzt eine Woche her und es fühlt sich an als ob mein Herz geheilt ist. Da für mich dieser Zusammenhang so unrealistisch scheint, fühlt es sich für mich an wie ein Wunder. 

Und ich bin sowas von dankbar, das kann ich euch sagen! Nein ich bin so dankbar, das ist eigentlich eher unaussprechlich. Ich bin Gott sooooo dankbar. 
Wenn ich an mein Wort für dieses Jahr denke ANSTRENGUNG, kommt mir hier eben der Gedanke: Nicht wir können es machen, auch wenn wir uns noch so sehr anstrengen. Gott lenkt und Gott schenkt. Einfach so. Und trotz allen Schmerzes, finde ich das auch ganz gut so.  Ich liebe Gott dafür. 

Ich habe dieses mal nur einen Vers ausgewählt und ihn sogar auch ein bisschen aus dem Zusammenhang gerissen. Aber egal. Hier in diesem Moment hat dieser Vers für mich gepasst. 


 Langes Warten macht das Herz krank, aber wenn Träume wahr werden, herrscht Leben und Freude.

Dazu mache ich mir jetzt noch ein Kärtchen, auf das ich mir alles genau aufschreibe. Einen besseren Platz so etwas festzuhalten und aufzubewahren, gibt es für mich nicht. 💖





Ihr seht auf dem Bild Merida. Sie gefiel mir als Stellvertretung für zwei kleine rothaarige rebellische Mädchen so gut. Und hier findet ihr das Bild, das mich inspiriert hat. 


Hier sind alle bereits erschienenen Texte zur Blogreihe:

Die nächste Folge der Blogreihe #bewusstimhierundjetzt gibt es übrigens am 12.2. auf dem Blog  von Nathalie Erdperle 
 Ständig aktualisierte Übersicht findet ihr hier. anny-thing.



Ich wünsche euch auch eine wundersame Woche ;) 
Liebe Grüße